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[Blogstöckchen] Gegensätze

Auf M00nicas Blog habe ich ein von ihr kreiertes Stöckchen gefunden, dass mich zu meinem Stöckchen-Einstand bewegt hat. Bisher habe ich kein vergleichbar interessantes gefunden und ich wünsche mir, dass die gute noch mehr so fabelhafte Stöckchen-Ideen hat, die einfach mal vom 08/15-Steckbrief abweichen.

„Aufgabe ist nun, für sich bedeutsame Worte um die fett markierten Gegensatzpaare zu bauen.“

Wahre Liebe kommt mir, je älter ich werde, immer utopischer vor. Irgendwann wird alles eher Abhängigkeit oder Bequemlichkeit. Oder eine Mischung aus beidem.
Hass ist ein starkes Wort, das fast schon inflatiös benutzt wird. Viel zu wenig denkt man darüber nach, was es eigentlich wirklich heißt, zu hassen.

Kurioser Weise kann ich oft besser schlafen, wenn es hell ist. Wenn ein Lampfe brennt, dann überkommt mich das Müdigkeitgefühl wesentlich schneller. Blöd nur, dass ich dann während der Schlafphase immer wieder wegen der Helligkeit aufwache.
Dunkel sind viele Gedanken und Emotionen, die wir oft hinunterwürgen, um niemanden zu verletzen oder einfach nur gesellschaftsfähig zu sein. Die Frage ist nur, ob hier auch zutrifft „Du bist, was Du isst“…

Groß war Napoleon und der war auch nur 1,67m.“ Ein Satz, den ich häufig benutze, wenn ich als klein dargestellt werde. Ich bin höchstens kurz. Zumindest lasse ich mich nur von mir selbst klein nennen.
Kleine Buancen des Charakters eines Menschen werden oft übersehen und führen so schnell zu einer absoluten Fehlenschätzung der Person und anschließend ebenso häufig zu einer mittelmäßigen Katastrophe. Man sollte lernen, länger genauer hinzushauen.

Warm könnte es im Juni langsam mal werden… ich zumindest könnte es mal wieder gebrauchen.
Kalt bin ich manchmal selbst so sehr, dass ich mich von mir selbst erschrecke. Das macht mir Angst.

Hässlichkeit kommt mit Sicherheit genuaso von innen, wie Schönheit.
Aber Schönheit ist ein Zusammenspiel von Äußerem und Innerem. Man kann äußerliche „Unebenheiten“ mit sich selbst wieder gerade biegen. Daran sollte der ein oder andere öfter denken. Hier und da wäre es vielleicht auch ein Trost.

Gesund werde ich nie mehr richtig. Nicht als Diabetiker. Und manchmal, wenn man allein ist und es einem so richtig bewusst wird, ist es erschreckend und beängstigend für einen selbst.
Krank darf man in unserem Staat nicht sein. Wenn ein 18-Jähriger Schüler 40 Euro für Insulin monatlich ausgeben muss, das er zum leben braucht, dann ist das als bezahle man den Teufel.

Arm sind auch in Deutschland viel zu viele. Darum kann ich nur schwer nachvolziehen, wie unsere Regierung Sozialhilfe und -gelder nach außen stellt und ihr eigenes Land im Stich lässt und/oder einen Sparplan erstellt, der viele Leute noch ärmer machen wird.
Reich kann man an vielen Dingen sein. Und Geld ist davon gleichzeitig die notwenigste und unwichtigste.

Dick sind auch immer mehr Menschen. Genau, wie Dieter Nuhr bezweifle ich, dass bei 90% derjenigen, die es behaupten, wirklich ein Gendefekt, Vererbung, schwere Knochen oder diverse andere Krankheiten daran Schuld sind. Die meisten essen einfach zu viel.
Dünn ist in. Dieser Halbreim ist leider wahrer, als man zugeben will. Immernoch beherrscht das magere Schönheitsideal unsere Gesellschaft. Was ich nicht verstehe. Was an schönen weiblichen Kurven ist schlecht? Ich will keine Angst haben müssen, die Dame aus Versehen zu zerbrechen und mich an den Knochensplittern des Schlüsselbeins schwer zu verletzen.

Beweglichkeit ist eine Tugend, die ich am meisten schätze. Ich denke, das liegt an meiner Statur. Irgendwann schätzt man, was man verkörpert oder man hasst es. Nur schwarz und weiß. Ich mag es.
Starre herrscht bei mir viel zu oft in meinem Kopf. Ich wünschte, es wäre anders. Aber auch ich werde nich jünger. Leider.

Alt zu werde ist für viele normal und kein Problem, für mich jedoch der größte Horror des Lebens, der mir immer und immer wieder ein flaues Gefühl im Magen bescherrt. Ich habe Angst davor, alt zu werden.
Jung sind heut zu Tage nur noch wenige. Egal, welchen Alters.

Die falsche Vorstellung lehrt, dass Dinge wie Licht und Schatten, lang und kurz, schwarz und weiß, verschieden sind und auseinander gehalten werden müssen; aber sie sind nur verschiedene Aspekte desselben, sie sind Ausdrücke von Beziehungen, nicht der Wirklichkeit. Im Kern sind die Dinge nicht zwei, sondern EINS. (aus der Lankavatara Sutra)

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Kategorien:Da war noch was..., Stöckchen Schlagwörter: ,
  1. 8. Juni 2010 um 7:31 am

    Schön, dass du es aufgesammelt hast und neu mit Inhalt gefüllt hast.

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