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Kaffee schwarz, bitte… nee weiß… bunt!

Ein Gedanke, der mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht, ist der, warum man sich immer festlegen muss.
Ich meine ehrlich: Ich sitze zum Kaffee bei meinen Eltern und bekomme einen Kaffee eingegossen.

Ich: „Bitte nur halbvoll. Ich mach mir noch Milch und Zucker rein.“
Entgeisterte Blicke.
Ich: „Was?!“
Muddi: „Ich dachte immer, du trinkst den schwarz.“

Warum muss man sich bei Kaffee eigentlich festlegen?
Ich kenne niemanden, den seinen Kaffee mal so und mal so trinkt. Alle „immer bunt“ oder „immer weiß“ oder eben „immer schwarz“. Welchen Sinn hat das? Ich hab halt mal Bock auf Kaffee schwarz. Mal aber eben auch auf Kaffee bunt (Milch und Zucker)
Vielleicht ist es ja die macht der Gewohnheit, eben alles zur Gewohnheit zu machen. Wenn man den geneigten Kaffeetrinker einmal fragt, was es ihm bedeutet, Kaffee zu trinken, bekommt man meist die Antwort, die Teetrinker ebenso geben: Dass Sie ihn brauchen, um morgens in die Gänge zu kommen; dass es für ihn fast schon, wie ein alltägliches Morgenritual ist, ohne das er nicht mehr auskommt. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, behält er eben auch die Art und Weise bei, wie er den Kaffee trinkt.
Wobei es sich hier auch schon wieder abzeichnet, überhaupt Kaffee- und Teetrinker zu unterscheiden. Warum nicht beides? Weil man was anderes gewohnt ist. Schade eigentlich. Denn so verpasst man was.
Darum lege ich mich jetzt einfach nicht mehr fest. Ich trinke Kaffee in all seinen Facetten. Ebenso wie Tee – mal mit Milch, mal mit Candis, mal nur mit Zucker, mal ganz ungesüßt. Für mich ist das keine Glaubensfrage, sondern lediglich eine temporäre Geschmackssache und der Wille alles probieren zu können, ohne gleich ein Judas zu sein. ;)

Darum werde ich heute mal wieder was ganz anderes machen und weder Tee, noch Kaffee zum Frühstück trinken. Sondern Saft. Und den, wie er ist.

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  1. 29. Mai 2010 um 2:06 pm

    Wie sagte schon der Dichter: „Abwechslung ergötzt.“ Ich kenne einige Leute, die zum Beispiel in einer Gaststätte immer nur das gleiche Gericht essen und dann in arge Bedrängnis kommen, wenn sich die Karte ändert. ;-)
    Ich kann dich also gut verstehen, wobei ich beim Kaffee/Tee nicht täglich die Form ändere. Ich wechsel meist erst nach einiger Zeit. Im Moment mit ich bei Latte Macchiatto mit Karamell hängen geblieben. Puren Kaffee trinke ich eigentlich gar nicht. Das ist bei Tee aber auch so. Hier bin ich im Moment bei Earl Grey mit Sahne und braunem Zucker, Richtung Sommer wirds dann aber wieder meist Früchtetee, wenn ich einen guten irgendwo finde. ;-)
    Immer schön alles durcheinander, da gibts die meiste Abwechslung und den meisten Genuss.

    • 29. Mai 2010 um 2:13 pm

      Hehehe! Also ein Jahreszeiten-Wechsler. ^^
      Ich fange gerde an, die Welchsler und Nicht-Wechsler zu Kathegorisieren.
      Ich wäre da zum Beispiel ein Launen-Wechsler.
      Eine spezielle Form des Jahreszeiten-Wechslers wäre noc hder Wetter-Wechsler. ^^
      Tageszeiten-Wechsler gibts auch nocht. Und bei den Nicht-Wechslern gibts Gewohnheits-Bleiber, Sozial-Bleiber und Unwissenheits-Bleiber. ;D

  1. 29. Mai 2010 um 10:10 am

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