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Des nachts

Es ist dieses Gefühl, sich nachts im Bett auf die Seite zu drehen und jemanden zu spüren. Der langsame und friedliche Atem, der ein wenig länger ausatmet, wenn man seinen eigenen Arm um die Person legt, als würde sie es bemerken, dass da jemand ist, der sie liebt, obwohl sie schläft.
Dieser Moment, in dem alles so wunderbar erscheint, alles so ruhig, friedlich unantastbar; unendlich ist es, wenn jemand nachts neben einem liegt und langsam und dicht neben Dir atmet. So ruhig. So wunderbar friedlich.
Es ist das Gefühl, das man hat, wenn diese Person seinen Arm um einen legt und Dir mehr im Schlaf, als wach einen Kuss auf die Wange gibt um eine Sekunde später wieder fest zu schlafen. Aber auch das Gefühl, selbst seinen Arm um diese Person legen zu können und zu spüren, wie sie noch näher rückt. Der Moment, in dem man sich an jemanden schmiegen kann, wenn man das Gefühl hat, man liege zu weit von einander entfernt.
Aber es ist auch der Moment, in dem man allein im Bett liegt und nicht schlafen kann, weil einem der leise Atem, die sanfte Körperwärme, die ruhigen Bewegungen und die liebevolle Nähe der Zweisamkeit fehlt. Dieses Gefühl, wenn man spürt, dass nachts jemand neben einem atmen sollte, weil etwas fehlt.
Jeder dieser Momente und jede damit verbundene Emotion. Jeder Kuss, jede Berührung, aber auch jedes Fehlen davon und der Druck auf dem Herzen deshalb.
Das ist Liebe.

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Kategorien:Lyrik Schlagwörter: , , ,
  1. 14. Juni 2010 um 10:29 am

    Das hast du schön gesagt!

  1. 24. August 2011 um 11:11 pm

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