Verfasst von: Christoph | 8. März 2010

Für unsere tollen Frauen…

Allen holden Damen wünsche ich heute einen wunderschönen Frauentag.
Und schaue ich gerade mal aus dem Fenster, sehe ich, dass es sogar Klärchen gut gemeint hat – sie scheint nämlich.
Also lasst euch heute ein wenig verwöhnen und es euch gutgehen.
Nehmt euch – soweit vorhanden – euren Herzbuben und geht mit ihm (natürlich auf seine Kosten) ein Eis essen, einen Kaffee trinken, einen Kuchen essen, ins Kino, an den See, auf eine Aussichtsplattform oder schick essen. Oder lasst euch massieren.
Auch falls er es nicht selbst mitbekommen haben sollte oder nicht dran gedacht hat – verzeiht es ihm. Er hat nur euch im Kopf und achtet deshalb kaum noch auf’s Datum. :) Aber er wird alles gern für euch tun.
Kein Herzbube vorhanden? Nehmt euch eure Freundinnen und seid mal wieder richtig verrückt. Geht alle zusammen einen Kaffee trinken oder trefft euch zu hause und macht einen Videoabend. Und gackert wieder einmal, dass es euch im Bauch wehtut. Kauft euch ein paar Blumen und hübscht euch eure Wohnung neu auf oder zieht euch einfach mal wieder so richtig hübsch an. Gern auch ohne Grund. Einfach mal so.
Also, liebe und werte Damen: Genießt euren Ehrentag!

…euer Chris

Verfasst von: Christoph | 23. Februar 2010

Neulich im Sky…

Womit heut zu Tage geworben wird…

Erbspüree sogar MIT Kartoffeln!
Ohne hätt’s bestimmt komisch ausgesehen…

Verfasst von: Christoph | 17. Februar 2010

Friends of mine: fhtagn!

Dieses Mal mein guter Freund und RPG-Kamerad Gregor Pasek.
Iäh, iäh! Cthulhu fhtagn! :]

Verfasst von: Christoph | 10. Februar 2010

Weg zur Sonne

Ich ging die Straße entlang.
Den Krangen meiner Jacke hochgestellt; die Hände in den Taschen vergraben. Ich zog die Schultern hoch und doch… der Wind ging mir bis unter die Knochen. Ich fröstelte.
Schwach schaute ich aus meinen Augen. Ein resignierter Blick auf das nasse Grau der Straße. Der Regen hatte alles durchtränkt; mich inklusive. Ich spürte, wie der Wind durch den Regen noch kälter wirkte, als er durch meine Haare fuhr. Eine Gänsehaut schlich sich von meinem Nacken bis in mein Kreuz.
Ich frohr erbärmlich.
Nur nicht anhalten. Weitergehen. Sonst frierst du noch mehr, dachte ich.
Ich schluckte schwer. Der Hals tat mir weh. Nicht schon wieder krank werden. Ich zitterte. Und bemerkte, wie schwach ich wurde. Und müde.
Ich dachte an ein warmes Bett mit einer dieser Decken aus dem weichen Kunstfell. Dort wollte ich hin. Aber nicht allein. Allein war ich jetzt. Aber ich wollte es nicht sein. Also ging ichweiter.
Ich bemerkte, dass ich sogar allein auf der Straße war. Vielleicht würde bei dem Wetter niemand vor die Tür wollen.
Plötzlich blieb ich stehen. Ich wusste nicht mehr recht, warum ich unterwegs war. Wo wollte ich eigentlich hin?
Links von mir wurde es am Himmel heller. Die dicken, grauen Wolken waren dort nicht mehr ganz so dicht.
Also ging ich darauf zu.
Ein wenig Sonne war, was ich brauchte. Dann würde schon alles gut gehen.
Ich bog nach links ab und folgte der Straße. Ich merkte, wie es weniger regnete, wie der Wind schwächer wurde, wie es etwas wärmer wurde.
Ein gutes Gefühl.
Triefnass überquerte ich die Straße.
Die Sonne brach ein wenig durch die dichte Wolkenwand. Ein Sonnenstrahl. Er tut so gut. Ich erschauderte vor Wohlgefühl.
Das Auto traf mich schnell und hart.
Ich wurde einige Meter durch die Gegend geschleudert, bis ich auf der Seite liegend zm Stillstand kam. Die Sonne im Blick und mit Regen im Gesicht lag ich auf der Straße und spürte keine Schmerzen.
Der Wind führ mir durch die Haare.
Ich war sofort tot.

Verfasst von: Christoph | 8. Februar 2010

Fluss

Nur ein Gefühl.
Nur ein Gedanke.
Nur ein flüchtiges Streben
ohne Wiederkehr.
Dein Kopf ist leer.
Deine Füße kühl.
Gedanken ohne Leben.

Denn ein Fluss fließt durch Dich.
Ein Fluss fließt durch mich.
Reißt alles hinfort, was bisher war;
Reißt es fort und es ist nicht mehr da.
Nimmt es mit sich, nimmt es fort.
Nimmt’s an einen weit entfernten, schöneren Ort.

Schwer fällt mein Kopf auf den Sand.
Ich will nicht mehr, weil ich nicht mehr kann.
Leblos fällt mein Ich von mir ab.
Mein Geist fliegt gen Himmel,
lässt den Körper hinter sich;
lässt vom Irdischen endlich ab.

Denn ein Fluss fließt durch mich.
Ein Fluss fließt durch Dich.
Reißt alles hinfort, was bisher war;
Reißt alles fort und es ist nicht mehr da.
Nichts hat vor ihm Bestand.
Nimmt uns mit in ein fremdes Land.

Jeder Schritt ist schwer.
Ich bleibe steh’n;
ich kann nicht mehr.
Setz’ mich leis’
auf den Boden meine Seele,
schlafe ein,
auf dass ich mich nicht mehr qäle.

Denn ein Fluss fließt in uns.
Reißt uns hinfort
an einen fremden
weiten
schöneren Ort.
Schwerelos und schnell
verlässt uns die Welt
weil uns hier nichts mehr hält.

Ich wache auf.
Mit Tränen im Gesicht.
Es war ein Traum.
So etwas, wie meinen Fluss
gibt es wohl nicht.

Denn ein Fluss floss duch mich hindurch.
Floss durch mich, floss durch Dich.
Riss alles hinfort
an einen stillen, fremden, unwirklichen Ort.
Schwemmte schlechtes Weg,
ließ gutes liegen.
Von diesem Fluss
ist nur meine Erinnerung geblieben.

Ich schlafe ein.
Träume vom Fluss
und uns’rem schönen Ort.
Träume von Licht und Wärme und Weisheit.
Und dann riss mein Fluss mich fort…

Verfasst von: Christoph | 21. Januar 2010

Wege durch die Nacht

Wege durch die Nacht

Allein gelassen und vergessen
stehe ich und schau dich an.
Die letzten Tränen war’n die letzten
nur schwerlich komme ich voran.

Ohne Willen, ohne Zweck,
lässt sich alles schwerlich tun.
Ich habe Hoffnung, doch schieb’ sie weg
und lasse mich selbst nicht ruh’n.

Beschwerlich mach’ ich meine Wege
durchs Gestrupp und Gezweig des Lebens
Auch wenn ich viele Zweifel hege,

weiß ich, es ist nicht vergebens.
Allein gelassen geh ich voran
mit dir auf meinem Weg vorn an.

Verfasst von: Christoph | 20. Januar 2010

Krieger des Lichts

Eigentlich wollte ich zu untenstehenden Titel von der Band Silbermond einen eigenen Text schreiben. Zu den Kriegern des Lichts.
Der Text sollte Mut machen und jene Leute aufrufen, den Mut nicht zu verlieren und trtz aller Hindernisse weiter zu gehen, für ihre Sache einzustehen und über Grenzen zu gehen. Selbst, wenn sie hin und wieder zu Boden geschleudert werden, rappeln sie sich immer wieder auf und gehen weiter. Weiter über Grenzen um neue Horizonte zu finden und zu erweitern. Sie springen über ihren Schatten und treiben sich immer weiter an. Sie sollen ihre Fehler erkennen, doch sie nutzen um an ihnen zu wachsen. Sie sollen keine Angst haben, ihre Schwächen zuzugeben, denn nur so kann man sie überwinden. Sie sollen ihrem Umfeld eine Stütze und einen Halt bieten.
Diese Krieger des Lichts führen ihren Kampf gegen die Dunkelheit, die es zweifelsohne genug auf der Welt gibt. Auf ihre ganz individuelle Art und Weise spenden sie anderen Licht, wenn es dunkel wird. Ihre Waffe sind ihr Mut und ihr Herz. Trotz ihrer Ängste, machen sie anderen Mut.
Und ob ihrer Unterschiedlichkeit, schaffen sie so ein Band, dass all diese Krieger des Lichts verbindet und eine unüberwindbare Macht schafft, die nichts aufhält. So lange, wie sie sich ihrer Mitstreiter bewusst sind und sie zu sich und eben jenen Kumpanen halten.

Aber was rede ich. Der Titel sagt schon alles.
Erhebt euch, Krieger des Lichts. Man braucht uns.

Lyrics

Verfasst von: Christoph | 20. Januar 2010

Mein Fall

Ich habe gerade eine kleinen Fund gemacht, der da ältere Texte von mir sind. Einige davon möchte ich in nächster Zeit veröffentlichen. Hier der erste davon…

Montag, 12. Juni 2007, Neubrandenburg, 00:36

Normalerweise komme ich auf meine Ideen für Blogs, während ich fernsehe oder durch die Welt um mich herum gehe und beobachte. Doch jetzt hat mich der Zufall, das Schicksal oder nennt es, wie ihr wollt, in eine ganz andere Gegend geschickt, um meinen neuen Blog zu schreiben: einen Traum.

Der Traum, von dem ich nun berichte war für mich kein schöner, jedoch auch kein schrecklicher. Der Traum, von dem ich nun berichte, wird sicher dem ein oder anderem ziemlich blöde vorkommen und doch hat er mehr mein Denken beeinflusst als irgendetwas in letzter Zeit.

Ich war auf einem riesigen Aussichtsturm. Das Wetter war sonnig und man konnte von den, ca. 100 Metern, die ich über der Erde stand weit sehen.
Der Turm existiert nicht wirklich.
Und doch kam er mit bekannt vor, wie ein weltweit bekanntes Monument, wie die Freiheitsstatue. Und ich oben drauf.
Er hatte die Form einer schmalen Pyramide, der die Spitze fehlt und hatte eine braun-rote, aber freundlich wirkende Farbe und der Platz vor ihm, der weit war und aus Betonplatten, mit vereinzelten Bäumen darauf, bestand, war gefüllt mit so vielen Menschen, dass ich sie nicht schätzen konnte.
Und ich stand oben und konnte sie alle sehen.
Nun, ich weiß nicht warum, denn in einem Traum ist ja immer alles sehr lückenhaft, aber irgendwie lief ich plötzlich los.
Ohne Grund lief ich auf die Kante zu. Nicht, weil ich springen wollte und vielleicht wollte ich nur wieder runter und habe mich in der Geschwindigkeit verschätzt – ich weiß es einfach nicht.
Aber ich fiel.
Es gab kein Geländer und ich konnte mich nicht mehr halten. Ich stolperte nach vorn und meine Füße verließen den Boden unter mir und für einen kurzen Moment schien ich zu schweben.
Der endlose Himmel über mir und einhundert Meter unter mir ebenfalls nichts.
Und dann fiel ich.
Das Adrenalin stieg in mir auf und rauschte in meinen Ohren. Ich schrie nicht. Ich sagte nichts. Denn ich konnte und wollte es nicht. Nur meine Augen wurden größer, denn ich erkannte, was passierte.

Völlig sachlich ging ich an die Sache ran. Es war vorbei. Es gab keine Chance mehr, zu überleben. Unter mir war nichts und ich würde nicht lang genug fallen, als dass irgendwer irgendetwas tun könnte. Blitzschnell ging ich alles durch, was möglich wäre und kam zu nichts. Ebenso schnell, was unmöglich wäre und kam zu allem.
Ich gab mich dem Ergebnis hin.
Im Fall drehte ich mich um die eigene Achse, so, dass ich den Himmel sah.
Langsam verflog das Kribbeln im Bauch, das man auch hat, wenn man in der Achterbahn sitzt.
Ich dachte an meine Freundin Lilli. Es tat mir Leid, dass ich jetzt ein Loch in ihr Leben reißen würde.
Ich dachte daran, dass das gesamte Leben eigentlich an mir vorbeirauschen müsste. Wie ein Film, so, wie man ja darüber immer liest. Aber es tat sich nichts. Ich fiel einfach und drehte mich wieder.
Ich spürte die Sonne auf meiner Haut. Spürte den Wind in den Haaren und ich sah die Welt immer näher kommen.
Und dann wachte ich auf.

Ein ganz normaler Alptraum, mag der ein oder andere jetzt sagen.
Aber denkt darüber nach: Träume passieren in euch. Ihr fühlt es wirklich und so nahm mich mein eigener Tod doch schon ziemlich mit.
Der Fall, die Logik mit der ich daran ging und auch diese Gefühle nahmen mich mit, doch das, was mich wirklich immer noch zum nachdenken bringt, ist, dass ich nichts schrecklich fand, keine Angst hatte und vor allem mit einem Lächeln aufkam…

Verfasst von: Christoph | 20. Januar 2010

Zufall

Ich glaube
im Gegensatz zu mach and’rem,
dass wir weniger von Gott geschaffen, denn
ich glaube,
dass allemann
sind, was jeder einzeln kann.
Klar gesprochen heißt das dann,
dass wir selbst uns selbst geschaffen.
Uns selbst, uns’re Welt, Freude, Waffen…

Die uns’re Existenz,
wer richtig hinschaut, erkennt’s,
ist nur ein großer Zufall.
Staub, Schleim und Erde
kamen glücklicherweise
so zusammen, dass draus der Mensch dann werde.

Letztendlich dann
widerten wir uns selber an
und dann
suchten wir eine Ausrede
und erfanden Gott, dass er uns nach dem Leben eben
Erlösung gebe.

Doch Gott sind wir selbst,
nur eben nicht allein.
Drum sollten wir in unserem Denken
manchmal etwas göttlicher Sein.

Doch Zufall, Blasphemie oder Antipathie
hin und her.
Einzig sichrer Fakt für mich ist der:
Ich gebe hier und gerne zu -
der, für mich beste Zufall,
der bist Du.

Verfasst von: Christoph | 19. Januar 2010

Nur ein Mensch…

Dieser Text ist völlig frei aus dem Bauch heraus geschrieben. Er legt keinerlei Wert auf Form und/oder Ausdruck und wird auch nicht noch einmal liegen gelassen um ihn anschließend zu überarbeiten.
Er entsteht aus einer Laune. Einer Laune, die ich schon lange in mir trage; tragen werde.
Nichts desto trotz tut es gut, hin und wieder auf diesem Wege etwa davon heraus zu lassen.

Ich bin ein Mensch, der… nein. Anders. Ich bin ein Mensch. So ist es richtig. Fange ich damit an, was ich bin und komme so vielleicht auf die richtigen Trichter, warum ich so bin.
Nun, ich bin also ein Menschn. Und es liegt, das ist allgemeinhin gültig, in der Natur des Menschen, nicht immer korrekt zu handeln.
Ein weiteres Indiz dafür, dass ich wirklich ein Mensch bin.
Denn ich habe vielen anderen Menschen Schmerz und Trauer gebracht. Ohne es gewollt zu haben, aber doch oft mit einer leisen Vorahnung im Hinterkopf, die ich allerdings immer erfolgreich unterdrückte.
Und es tut mir leid. Denn obgleich ich mich als einen Menschen einschätze, der stets versucht, das richige zu tun, bin ich einer jener Menschen, die so oft genug noch alles schlimmer machten und machen.

Ich möchte mich hiermit entschuldigen. Entschuldigen bei jenen, deren Wege ich folgenschwer gekreuzt habe. Jene, die ich beeinflusst habe. Vermeindlich zum Guten und die dann doch in ein Loch fielen. Oft meinetwegen. Es tut mir Leid, dass ich euch so sehr vertrauensvoll vorkam und schlussendlich sehr häufig eine neue Tür ins Leere aufging. Entschuldigung an alle, die ich enttäuscht habe – es war nie meine Absicht.
Verzeiht, wenn ich euch allein ließ, wann ich hätte da sein sollen, verzeiht, dass ich oft nie hielt, was ich versprach.

Ich kann nichts davon leugnen. Ich stehe jeden Tag vor dem Spiegel und sehe jeden einzelnen von euch. Jene, die ich heute noch Freunde nenne, die an mich aber nicht einen Gedanken mehr verschwenden und verschwenden wollen.
Ich sehe euch immernoch. Und ich vermisse euch. Vermisse die Möglichkeit, es besser zu machen. Meine Versprechen zu halten, der Held zu sein, für den ihr mich einst hieltet.

Doch ich kann es leider nicht. Ich kann nicht all meine Versprechen halten. Nicht für jeden da sein, für den ich da sein müsste, nicht immer stark sein, wenn ich stark sein müsste. Nicht immer klug sein, nicht immer zuverlässig. Denn ich bin es nicht. Und werde es nie sein. Ich bin kein Held. Auch wenn ich es gern wäre.
Ich bin schlicht und ergreifend
nur ein Mensch.

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