Bezaubernder kleiner… Dshini?

Hm.. was soll ich sagen?
Ich bin mal wieder im „Hauptstrom“ geschwommen und  habe dabei Dshini.net gefunden.
Seltsame Welt, großes Internet.
Bei solchen Trends bin ich – zugegebener Maßen – selten als erster dabei. Das hat zum einen den Greund und Vorteil, dass ich erst einmal abwarten und beobachten kann, ob und in welche richtung es sich entwickeln kann, zum anderen aber auch schlicht und einfach den Grund, dass ich sowas einfach verpeile.
Für alle, denen es wir mir vor zwei Tagen ging, und nicht wissen, was zur Hölle „Dshini“ eigentlich sein soll, möchte ich mich kurz an einer kleinen Erklärung versuchen:

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Zitat zum Sonntag

Das Chaos besiegt die Ordnung weil es besser organisiert ist. (Terry Pratchett)

Bettgeflüster @Bettgeschichten

Und da ist es wieder: Das Gefühl, dass die neuen Medien á la Twitter doch zu mehr Nutze sind, als zu bloßen, unqualifizierten Kommentaren und Verriss.
Das Gefühl, an etwas ganz großem zu partizipieren, dass irgendwo ein Gemeinschaftsgefühl auslöst. Ein Aktion, die einem die Kreativität ziegt, die bei einer Plattform, wie Twitter durchaus entstehen kann: Bettgeschichten.

Was sind Bettgeschichten?
Ich will es mit Hilfe der Seite erklären:

Twitter -  23. Juli 2010 - in den Morgenstunden:

Meine TL schläft wohl noch. Da würd ich ja mal gern Mäuschen spielen

Diese Worte von  @teufl0203 waren es, die ein Timeline Geplänkel zwischen ihr und@esaltata entfachten. Die Accounts unserer Timeline, die Menschen dahinter, sie begleiten uns tagtäglich ein kleines Stück auf ihr. Wir lachen, scherzen, schlagen sanfte und ernste Töne an, aber eine Frage, sie ist ungeklärt. Ein dunkles Geheimnis, dass sie Nacht für Nacht nur mit sich selbst teilen…

Wie sieht es in ihren Betten aus?

Wir entschieden uns, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Natürlich machen wird selbst den Anfang und zeigen euch unsere Betten und dann, dann seid ihr dran. Ein kleiner Einblick. Geheimnisvoll. Enthüllend. Verborgen. Freundlich. Düster. Gewährt ihn uns.

Eine simple, aber geniale Aktion, die bereits meine Unterstüzung fand und immer weiter wächst.
Schildert auf der Seite eure Bettgeschichten und nehmt teil an etwas, dass zeigt, wie Kreativ doch die „Social Media“ sein können.

Boobsdayfail – Das passiert, wenn man zu viele Follower hat

Eigentlich wollte ich ja nicht gegen den Boobsday hetzen.
Aber scheiß drauf, was solls. Meinen Blog habe ich mir damals angelegt, um meine Meinung klar darzustellen. Ich finde den Boobsday, selbst als Mann, einfach zu billig und zu plump.

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Wochenrückblog 28/2010

… ein gewolltes Resümee.

Meine Woche
Whoar! Was ne Woche. Leute kennengelernt en masse. Einige dann noch besser und bei einigen bereue ich es.
Ansonsten hat uns der Sommer ja voll im Griff und so klappt einer nach dem anderen ab. Mich eingeschlossen. Heute hat‘s mich das erwischt. Plötzlich lag mein Kopf auf der Schreibtischplatte im Büro, ohne dass ich wusste, wie er da hingekommen war…
Ansonsten hats BP wohl endlich geschafft, das Öl-Leck zu stopfen. Nach 277 Mio. Litern Öl im Ozean…
Sagt das eine BP-Vorstandsmitglied zum anderen „Wie geht’s mit dem Öl-Leck voran?“ Meint der andere „Läuft…“
Genug der flachen Witze! ;) Weiterlesen

Fotografietipps zum #Eyeday am 15.8.

TiiaAurora hat auf Twitter vor Kurzem den #Boobsday gegründet. Die Aktion geht beispiellos rum, dass selbst warme Semmel in letzter Zeit neidisch geworden sind. ;)
Es geht darum, dass unsere heiligen Damen auf Twitter ihr Dekoltee fotografieren, im Twitter als Avatar einstellen und uns zwingen, dass Gott eine Frau sein muss. ;)
Der Boobday kann/sollte allerdings nur von Frauen betrieben werden. Beim den Herren der Schöpfung habe ich da so meine Bedenken. Sorry, Jungs!

Da ich ein Mensch der Gleichberechtigung bin und ich – ehrlich gesagt – mit mir selbst noch kämpfe, ob ich den Boobsday gut finde, oder nicht, habe ich mich entschlossen, eine ähnliche Aktion zu starten.
Dabei will ich dem Boobsday nicht im Wege stehen und habe daher einen Termin danach gewählt.

Am 15.8. ist auf Twitter hiermit der #Eyeday!

Logischer Weise geht es darum, seine Augen (oder auch nur eines) zu fotografieren und als Avatar einzustellen.
Persönlich finde ich Augen auch irgendwie… objektiv abwechslungsreicher. :)
Schließt euch dem #Eyeday an und retweetet die Tweets, damit es ganz viele wundervolle Augen zu sehen gibt :)

Da es natürlich nicht so einfach ist, seine Augen zu fotografieren, wie seine Brüste, möchte ich euch gern ein paar kleine Tipps zum Fotografieren geben.
Wenn ihr noch mehr habt, schreibt sie einfach in die Comments und am besten noch per Hashtag #Eyeday in Twitter. :)

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Abgebrannt – wir helfen?

Heute wurde mir per Twitter die Seite http://www.abgebrannt-wir-helfen.de übermittelt.
Es geht hier um eine junge Familie, die einen schweren Schicksalsschlag erleben musste: Ihre Dachgeschosswohnung wurde durch ein Feuer gänzlich zerstört; sie stehen nun ohne etwas da und wissen nicht so recht, was nun.
Darum wurde diese Seite ins Leben gerufen. Hier wird um Unterstützung jeglicher Art gebeten.
Ich finde das, was passiert ist sehr, sehr bedauerlich. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie es mir in dieser Situation ginge. Alles weg. Nicht nur der eigentliche, materielle Besitz, sondern eben auch ideelle Dinge und Erinnerungen. Der Mann der Familie hat schwere Verbrennungen erlitten, bei dem Versuch das Feuer zu löschen. Es ist ein Horrorszenario, an das niemand denken will.
Wenn jemand helfen kann, sollte er es tun.

Doch viele von meinen Lesern kennen meinen Beruf. Und wer ihn kennt, weiß, dass ich eine Frage fast schon stellen muss:
Waren sie nicht versichert?
Eine einfache Hausratversicherung von nicht mehr, als vielleicht 15 Euro im monat hätte zumindest die materiellen Dinge übernommen. Zum Teil sogar Unterbringungskosten in einem Hotel.
Ich möchte einer jungen, schicksalsgebeutelten Familie an dieser Stelle keinen Vorwurf machen und in offene Wunden stechen.
Doch wieder einmal mehr muss ich, als angehender Versicherungskaufmann darauf hinweisen, dass es einfach nötig ist, Verischerungen abzuschließen. Nich gegen alles. Das wäre zu teuer. Aber sich gegen nicht zu versichern ist – offensichtlich – zu gefährlich. Liebe Leute, die ihr das lest: Ich bitte euch nicht als Versicherungskaufmann, sondern einfach nur als Mensch, der fast täglich solche Fälle erlebt: Spart nicht an dre falschen Stelle!
Eine ganze Existenz ausgelöscht, weil man 15 Euro im Monat sparen wollte. Das ist es doch nicht wert, oder?

Der Familie, der dieses grausame Schicksal widerfahren ist, kann ich finanziell leider nicht helfen. Dazu fehlen mir einfach die Mittel. Ich könnte ihnen eine Versicherung für die Zukunft anbieten. Aber Eigenwerbung zu machen ist auch nicht meine Intension mit diesem Text.
Ich wollte einfach an einem aktuellen Beispiel mal darauf hinweisen, dass wir nicht die Bösen sind, die nur das Geld der anderen haben wollen, sondern dass es das wirklich gibt, was wir versichern. Täglich. Überall. auch wenn man daran gar nicht denken mag. Vielleicht sind wir deshalb so verpönt. Weil wir den Leuten immer wieder zeigen, was passieren kann, sie immer wieder an die unangenehmen Dinge erinnern. Und wer will schon an unangenhme Dinge erinnert werden?

Der jungen Familie wünsche ich alles Glück der Welt. Mögen sie ihre Existenz wieder aufbauen können und von solchen Schicksalsschlägen zukünftig verschont werden…

Just my 5 Cents…

Wochenrückblog 27/2010

… ein ganz persönliches Resümee.

Meine Woche
Ehrlich gesagt empfand ich diese Woche als Hölle auf Erden. Warm, wechselhaft und stressig bis oben hin. Die Arbeit nervt mich nur und ich fühle mich unausgeglichen, meine Freundin habe ich letzte Woche genau einmal gesehen…
Aber ich will hier gar nicht rumweinen – vielen geht es sicher bedeutend schlechter, als mir.

Themen der Woche
Ich durfte diese Woche das Web2.0 via Dailybooth kennenlernen und bin weniger begeistert. Mittlerweile habe ich auch all meine Bilder dort gelöscht. Ich will weiß Gott niemanden verurteilen, doch für mich ist es einfach der Höhepunkt des Narzissmus, jeden Tag ein Bild hochzuladen und auf Kommentare zu warten, die einen streicheln. „Fishing for Compliments“, wie eine Freundin es vor Kurzem so schon passend bezeichnete. Aber es soll jeder machen, wie es möchte. ;)

In meinem Blog zu Helden kurz angeschnitten, habe ich vor allem gestern Abend noch einmal mit voller Wucht erfahren dürfen, wie krank unsere Welt wirklich ist. Lovecraft hätte es „einen Blick hinter den Schleier“ genannt und es hat mich bis aufs Mark schockiert und erschüttert. Das, was wir in den Thrillern lesen, ist weniger Fiktion, als wir wahrhaben wollen…

Deutschland ist raus!
Gut. Damit hätte ich das Thema WM auch abgehakt, denn es interessiert mich eher weniger.

Ansonsten hatte die Woche wenig herausragend Positives zu bieten, sondern eigentlich noch jede Menge mehr Negatives, das ich hier aber nicht weiter anreißen will. Nur so viel: Schätzt eure Freunde. Ohne Freunde ist niemand jemand.
Aber hey – es ist wenigstens niemand in meinem Umfeld gestorben.

Soundtrack der Woche
Titel, die mir die ganze Woche schon im Kopf herumschwirren…

Da wäre zum einen das grandiose „Slow Dancing In A Burning Room“ von John Mayer. Sensationell emotional. Einfach im Moment genau meine Welle.

Weiterhin „I Need A Hero“ – hier in der Shrek2-Variante, aber eigentlich ist egal, von wem. Wer meinen Helden-Blog liest, weiß, warum der Titel zu meinem Soundtrack der Woche gehört.

„Stark“ von Ich und Ich gibt so ziemlich das wider, was mir viel zu oft im Kopf herumschwirrt. So viele Leute verlassen sich auf mich. Das ehrt mich, dabei weiß ich doch selbst auch nicht viel mehr, als sie…

Zu guter Letzt noch einmal Adel Tawil (Ich und Ich) zusammen mit SIDO, der mittlerweile meinen absoluten Respekt verdient: „Der Himmel soll warten“ ist ebenfalls eine musizierte Fassung dessen, was in mir vorgeht und gleichzeitig auch nochmal ein Aufbegehren von mir: Noch nicht. ‚Noch bin ich hier unten nicht fertig!‘

Hamstercontent
Wer ihn noch nicht kennt, kennt ihn jetzt: Ikarus – meinen Hamster.
Der kleine hat auch ein bisschen mit der Hitze zu kämpfen, aber da er ja nachtaktiv ist, wie ich, kommt er damit auch klar.

Zitat der Woche
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
Ralph Waldo Emerson

Helden

Vor kurzem bin ich einmal mehr mit dem Zug von Rostock nach Neubrandenburg gefahren. Wer die Strecke kennt, der weiß, dass sie schrecklich ist und ständig unterbrochen, durch Schienenersatzverkehr ersetzt werden muss.
So auch an diesem Tag. Es war einer dieser Tage, der so brütend heiß war und die Schienen hatten sich wohl irgendwie verbogen. Die Stimmung der Passagiere war entsprechend gereizt und jeder wollte wenigstens einen Sitzplatz bei der Hitze haben. So war es kein Wunder, dass jeder sofort aus dem Zug zum Bus stürzte, seinen Koffer in die Fahrradnische stellte und Platz nahm. Jene, die nicht so schnell sein konnten, sei es aus Altersgründen oder einfach, weil das Gepäck zu schwer war, hatten das Nachsehen. Weiterlesen

Und der Gewinner ist…

…der 1000ste Follower.
… unser 20.000ste Fan bei Facebook bekommt was geschenkt.
…die 200ste Frage wird mit einem handsigniertem Artikel belohnt.

Solche „kreativen“ „Preisausschreiben“ lese ich in letzter Zeit leider immer häufiger. Leider? Jep – denn ich finde derlei Preisvergaben sehr unfair und gemein.
Warum bekommt Twitter-Follower Nummer 700 etwas und die Follower davor nicht? Was haben die 699 Follwer nicht, was der 700ste aber hat? Es ist doch unfair ihnen gegenüber. Zumal die anderen ja eigentlich schon viel länger folgen und dafür mehr verdient hätten.

Was ist der Sinn dieser Preisvergaben?
Wer unbedingt Follower-/Fan-Kontakte halten möchte und/oder seine Leser an der Stange halten möchte, kann das auch ein bisschen kreativer – und vor allem – fairer gestalten. Denn so hat Follower 678 keine Chance auch nur irgendetwas abzubekommen. Und das wiederrum ist dann ja kontraproduktiv. Immerhin will ja niemand einen verdrossenen Fan, oder?

Diese Art, Preise rauszuwerfen ist einfach nicht korrekt. Denn es besteht absolut keine gleiche Chance für alle. Und liebe Leute, die ihr so etwas macht, ich möchte euch kurz darlegen, warum auch für euch das ganze eher kontraproduktiv enden wird:

Angenommen, ihr habt 987 Follower. Ihr schreibt aus, der 1000ste bekäme eine handsignierte Kaugummipackung (ganz triviales Beispiel). Was geht im Kopfe des Noch-Nicht-Followers – nennen wir ihn einfach mal Bob – vor? Klar. Ganz einfach: „Hey – wenn ich jetzt folge, bekomm ich nix, denn ich in nur Nummer 988. Also warte ich bis es 999 sind und folge dann. Denn so habe ich wenigstens eine reele Chance, die handsignierte Kaugummipackung zu bekommen.“ (Danke an Bob für die Offenlegung seiner Gedanken!)
So – liebe Preisausschreiber – und jetzt überlegt euch mal, was passiert, wenn sich das jeder Bob denkt. Richtig. Keiner Folgt euch, weil jeder wartet, dass die Zahl steigt. Bob legt sich allerhöchstens euer Twitterprofil in die Browser-Favouriten, damit er immer mal wieder nach der Zahl schauen kann.

Verlost unter allen Followern eine handsignierte Kaugummipackung, die euch die beste/lustigste/etc. Begründung schreiben, warum ihr eine verdamme Kaugummipackung signieren sollten. Das ist dann schon fairer und eure Followerzahl wird eher steigen, da man nur als ein solcher mitmachen kann.
Dass Bob dann auch ein Follower bleibt, kann ich natürlich nicht versprechen. Aber das kann man ja bei Twitter, Facebook und Co eh nie.

Aber Bob ist eigentlich n netter.

UPDATE:
Okay. Passend zu meinem Blogbeitrag und auf Nachfrage verlose ich eine handsignierte Kaugummipackung!
Schreibt mir als Twitter-Follower oder als Comment hier oder in den Facebook-Beitrag die kreativste Begründung, warum ich überhaupt eine Kaugummipackung signieren sollte. :D
Freu mich auf kreative Beitäge!